Nachrichten aus dem IGW

08.06.2026 von 09:00 bis 13:00 Zentrum für Historische Friedensforschung, Brühler Str. 7,

Der interdisziplinäre Workshop "Entschädigung als Leitfaktor von Friedens- und Versöhnungsprozessen" widmet sich im Rahmen der Heritage Week interepochal der Frage von Entschädigungsleistungen als Bestandteil von Versöhnungsprozessen. In dem halbtägigen Programm referieren Wissenschaftler*innen aus Kultur-, Geschichtswissenschaft und Amerikanistik zu verschiedenen Fällen von Entschädigungsentscheidungen in Friedens- und Versöhnungsprozessen von antiken römischen Verträgen, frühneuzeitlichen Friedensstiftungen, in kolonialen Kontexten oder im Umgang mit Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Der Workshop findet in Kooperation des Zentrums für Historische Friedensforschung und des Zentrums für Versöhnungsforschung statt und ist Bestandteil der Heritage-Week an der Uni Bonn.

11.06.2026 ab 18:00 Uhr Beethoven-Haus, Bonngasse 24-26, 53111 Bonn,

Die deutsche Sicherheitspolitik steht immer wieder vor tiefgreifenden Umbrüchen – von der Wiederbewaffnung der jungen Bundesrepublik unter Bundeskanzler Konrad Adenauer bis zur aktuellen „Zeitenwende“, die eine grundlegende Neubestimmung militärischer Fähigkeiten, internationaler Verantwortung und strategischer Partnerschaften einfordert. Doch wie lassen sich diese historischen und aktuellen Zäsuren zusammendenken? Welche Kontinuitäten und Brüche prägen den sicherheitspolitischen Kurs Deutschlands seit Adenauer? Und wie verändern neue geopolitische Realitäten die Grundlagen deutscher Außen- und Sicherheitspolitik? Podiumsdiskussion mit: General Carsten Breuer (Generalinspekteur der Bundeswehr), Prof. Dr. Friedrich Kießling (Universität Bonn), Prof. Dr. Gerlinde Groitl (Universität Regensburg, Leiterin des ISS Institut für Sicherheit und Strategie).

04.05.2026 von 19:00 bis 20:00 Universitäts- und Landesbibliothek Bonn,

Ernst Moritz Arndt war ein deutscher Publizist, Lyriker und Historiker. Darüber hinaus wirkte er als Abgeordneter der Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche sowie als Professor an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. 1769 auf der Insel Rügen geboren, habilitierte er sich an der Universität Greifswald, ehe ihn sein Weg nach Bonn führte. Sein Wohnhaus in Bonn zieht jährlich zahlreiche Besucher an. Arndt gilt jedoch auch als umstrittene Persönlichkeit seiner Zeit, die unter anderem mit dem Vorwurf des Antisemitismus und eines übersteigerten Nationalismus konfrontiert wird. In Reaktion auf diese Vorwürfe strich etwa seine ehemalige Wirkungsstätte, die Universität Greifswald, im Jahr 2019 seinen Namen aus ihrer Denomination. Der Vortrag thematisiert Leben und Nachleben Ernst Moritz Arndts. Wir freuen uns sehr, dass wir Herrn Dr. Norbert Schloßmacher, der sich in Vergangenheit wiederholt mit Arndt befasst hat, für diesen Vortrag gewinnen konnten.

28.04.2026 Mainz,

Am 28. April findet in Mainz (und online) das Deutsch-Französische Nachwuchskolloquium zu Ludwig XIV. statt. Es wird mitorganisiert von Mira Schemmer (Abteilung FNZRLG/Projekt LarLaLand) und bietet drei Vorträge, die auf Abschlussarbeiten an der Universität Bonn basieren. Das Kolloquium versammelt aktuelle Qualifikationsprojekte und -ergebnisse aus Deutschland und Frankreich um den Hof Ludwigs XIV. und schließt mit einem Abendvortrag von Sven Externbrink (Fernuni Hagen). Eine digitale Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich.

30.06.2026 ab 18:15 Uhr Heinrich-von-Kleist-Straße 22–28,

Am 30. Juni 2026 begrüßt die Abteilung für Alte Geschichte Herrn Dr. Aaron Gebler (Freiburg) im Rahmen des diesjährigen Kolloquiums für ExamenskandidatInnen und DoktorandInnen zu einem Vortrag mit dem Titel: „Losen im antiken Griechenland – Ursprünge, Praxis und Bedeutung“. Der Vortrag wird vom Förderverein Minervia ausgerichtet und ersetzt an diesem Termin das reguläre Kolloquium. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr c.t. in Raum U1.003 der Abteilung für Alte Geschichte. Im Anschluss lädt Minervia alle Teilnehmenden herzlich zu einem geselligen Umtrunk ein.

23.09.2026 bis 01.10.2026 Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn,

Die Exkursion will einen Überblick über die Entwicklung dieser Region von der archaischen Frühzeit bis zur Spätantike bieten. Zu den geplanten Zielen gehören Verona, Sirmione, Venedig, Aquileia, Triest und der Birnenbaumpass im heutigen Slowenien. Die Teilnehmeranzahl ist auf 30 Personen begrenzt. Wenn Sie an der Exkursion teilnehmen möchten, müssen Sie an der Übung Venetia et Histria. Geschichte einer antiken Region. Vorbereitung der Exkursion nach Venetien und Friaul im SoSe 2026 teilnehmen. Die Anmeldung zur Übung erfolgt über Basis. Die Anmeldung zur Exkursion erfolgt unabhängig von der Anmeldung zur Übung und ist ab sofort per Mail bei Gregor Kirilov möglich (gkirilov@uni-bonn.de). Ein erstes Vorbereitungstreffen wird Ende April stattfinden. Weitere Informationen (auch zum Vortreffen) werden per Mail an die Angemeldeten weitergeleitet werden. Bei Fragen wenden Sie sich ebenfalls direkt per Mail an Gregor Kirilov.

23.04.2026 von 16:00 bis 18:00 Institut für Geschichtswissenschaft, Konviktstr. 11, 53113 Bonn,

"Täterwissen. Befragung ehemaliger Nationalsozialist:innen als Forschungspraxis" – Die Veranstaltung findet im Rahmen unseres Forschungskolloquiums statt.

26.06.2026 bis 27.06.2026 Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn,

We are happy to announce that a doctoral workshop on intellectual interaction between paganism and Christianity in Late Antiquity will be held in Bonn on the 26th and 27th of June. This workshop is aimed at doctoral students and early career researches from all fields concerned with the Late Antique world (Ancient History, Philology, Archeology, Theology, Philosophy). A proposal can be sent until the 31.03.26 to Gregor Kirilov (gkirilov@uni-bonn.de) or Jacob Bernitzki (jbernitz@uni-bonn.de). It should not exceed 500 words and must be (like the presentation itself) in English. The workshop itself will be held on the 26th and 27th of June at the University of Bonn. Further information about scheduling will be sent to all participants after the evaluation of the proposals. We aim to secure additional funding to cover travel expenses and accommodation but applicants are strongly encouraged to seek compensation from their home university.

12.03.2026 09:00 bis 13.03.2026 16:15 Haus der Universität, Schadowplatz 14, 40212 Düsseldorf,

Andreas Hillgruber. Perspektiven auf Werk und Wirkung Andreas Hillgruber (1925–1989) gehörte zu den profiliertesten Historikern seiner Generation. Sein Hauptinteresse galt der Außenpolitik des Deutschen Reiches von 1871 bis 1945, besonders dem Nationalsozialismus und dem Zweiten Weltkrieg. Methodisch setzte er auf eine modernisierte Politikgeschichte. Heutzutage ist er vor allem durch seine unfreiwillige Rolle im Historikerstreit der 1980er Jahre bekannt. Es werden u.a. Fragen nach Hillgrubers Biographie, seiner Bedeutung für die Forschung zur Geschichte der Außenpolitik und des 2. Weltkrieges sowie nach der Bedeutung des Ost-West-Konflikts und auch der ostpreußischen Herkunft für seine geschichtswissenschaftlichen Interpretationen gestellt. Das Tagungsprogramm finden Sie weiter unten. Die Tagung wird gemeinsam mit dem Lehrstuhl Professor Guido Thiemeyer (HHU) durchgeführt. Gefördert durch die Fritz Thyssen Stiftung (Köln) und das ZhGG der Universität Bonn.

19.03.2026 Halle/Saale,

Vortrag unter dem Titel "Das Reich als Argument. Legitimationsstrategien und „Parthey“-Konflikte auf dem Immerwährenden Reichstag (1740-1763)" von Michael Rohrschneider bei der Tagung "Unsagbare Konflikte? Parteikonflikte und Konfliktkommunikation in Vormoderne und Moderne" in Halle (Saale), organisiert von Georg Jostkleigrewe und Olivier Canteaut

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