Nachrichten aus dem IGW
In modern thinking, “disobedience” is often defined in ethical terms: as defiance of legitimate authority, which is to be condemned; or conversely as resistance to illegitimate power or illegal orders, which is regarded as morally laudable. In military settings past and present, obedience has conventionally been regarded as a crucial virtue. Scholars who research its absence usually look at collective disciplinary breakdown such as mutiny, or acts of individual non-compliance such as desertion, focusing on insubordination in the ranks. Individual elite disobedience in military organisations is only rarely studied and almost never treated as conceptually distinct, even though disobedience in the higher echelons of military organisations can have (and has had) serious consequences, including battlefield defeats, the derailment of peace negotiations, and the incitement of military coups, mutinies or rebellion.
Für alle Studierende des Masterstudiengangs „Mittelalterstudien“ sowie Studierende der Bachelorstudiengänge der Philosophischen Fakultät, die sich für das Mittelalter besonders interessieren. Der Masterstudiengang "Mittelalterstudien“ ist ein Studiengang, der sich an Studierende richtet, die Interesse an interdisziplinärem Arbeiten und am Mittelalter haben. Er bietet ein breites Angebot von Fächern, die auch mediävistisch forschen und lehren, und bezieht deren Perspektiven in den Blick auf das Mittelalter ein. So bietet er interessante berufspraktische Perspektiven ebenso wie die Vorbereitung auf eine Promotion in einem der Fächer oder auch mit interdisziplinärer Perspektive. Die einzelnen Vorstellungen der Fächer (mit praktischen Übungen) vermitteln Ihnen einen Eindruck von der Vielfalt der im Studiengang vertretenen Fächer und deren unterschiedlicher methodischer und inhaltlicher Zugriffe. Zudem können Sie natürlich allen Lehrenden Fragen zu den Fächern und zum Studiengang stellen.
Im Rahmen des diesjährigen Workshops zur Geschichte der Frühen Neuzeit und Rheinischen Landesgeschichte des Instituts für Europäische Kulturgeschichte der Universität Augsburg, des Zentrums für Historische Friedensforschung der Universität Bonn und des Instituts für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit der Universität Osnabrück werden sechs Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler laufender Forschungsprojekte aus den Themenbereichen der Geschichte der Frühen Neuzeit und der Rheinischen Landesgeschichte vorstellen. Der Workshop findet im Zentrum für Historische Friedensforschung statt. Die Teilnahme ist nur auf Einladung möglich. Das Programm finden Sie als PDF unten unter "Link zur Webseite".
The purpose of this workshop is to explore the relationship between lost documents and archives and Strong Asymmetrical Dependencies (SADs) in post-Roman Europe and the Mediterranean through uniting the research of the BCDSS with the international working group on 'Lost Documents and Archives in the Middle Ages.' Both research groups take as a working hypothesis that archives of SADs privilege records of those in power and aim to investigate how we can use "evidence of absence" as historical evidence. The exchange will focus on the question of lost documents and non-elites, asking 1) how patterns of loss shape our evidence of non-elites, and 2) how those patterns may nonetheless contribute to our understanding of non-elites, especially those under the heaviest conditions of dependence.
Vortrag am 13.07. von Michael Rohrschneider mit dem Titel "Wann enden Kriege? Beobachtungen am Beispiel des Dreißigjährigen Krieges und des Westfälischen Friedens" im Rahmen der 16. Ringvorlesung "Krieg (Literatur der Frühen Neuzeit und ihre kulturellen Kontexte)" an der Universität Bochum.
Der Verein für geschichtliche Landeskunde der Rheinlande lädt die Studierenden in Bonn herzlich zu einer exklusiven Führung durch Bonn ein. Die Führung zeigt und erläutert Orte und "Leerstellen" der städtischen Erinnerungskultur an Opfer von NS-Gewalt, insbesondere von sowjetischen und osteuropäischen Zwangsarbeiter*innen und Jüdinnen und Juden.
Podiumsgespräch und Vernissage der neuen Wanderausstellung Am Dienstag, dem 23. Juni, 19.30 Uhr, lädt das Apostelgymnasium in Köln zu einer besonderen Veranstaltung anlässlich des 150. Geburtstags von Konrad Adenauer ein: Prof. Dr. Friedrich Kießling, Adenauer-Biograf und Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Bonn, Konrad Adenauer, Enkel des ersten Bundeskanzlers und Abiturient des Apostelgymnasiums, und Dr. Sabine Schößler, Geschäftsführerin der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus sprechen gemeinsam über den Politiker und Menschen Konrad Adenauer. Das Gespräch wird von dem Geschichtslehrer Dr. Frank Schweppenstette, Apostelgymnasium, moderiert. Zugleich wird in der Aula der Schule die neue Wanderausstellung “Demokratie, Freiheit, Europa. Konrad Adenauer” eröffnet. Sie war zuvor im Paul-Löbe-Haus in Berlin, im Landtag Nordrhein-Westfalens in Düsseldorf und in Schwerin zu sehen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
4. Fritz Tillmann-Lecture der Katholisch-Theologischen Fakultät: Prof. Dr. Friedrich Kießling spricht über: "Konrad Adenauer, der Katholik - zwischen Pragmatismus und Wertorientierung" Vortrag, Diskussion und Empfang Konrad Adenauer gilt vielen als Symbolfigur des „rheinischen Katholizismus“ und knallharter Machtstratege, der im Zweifel keinen allzu großen Wert auf demokratische Prinzipien legte. Doch stimmt das? Welche Ziele verfolgte der Kanzler trotz aller Wendigkeit hartnäckig und mutig über Jahre hinweg? Wie viel Katholizismus steckte noch darin? Welche Erfahrungen gaben ihm und anderen, die den Niedergang der Weimarer Demokratie und den Aufstieg des Nationalsozialismus erlebt hatten, nach 1945 den Mut, in politisch unüberschaubarer Lage Entscheidungen zu treffen? Lässt sich an seinem Beispiel etwas lernen – auch oder gerade über den Umgang mit Ambiguitäten, Identitäten und (politischen) Sinnentwürfen? Wir bitten um Anmeldung: siehe Link weiter unten
Vortrag von Professor Dr. Michael Rohrschneider im Rahmen der Ringvorlesung "Die Günstige Gelegenheit: Eine Erfindung der (spanischen) Frühen Neuzeit"