Veranstaltungen der Abteilung Neuzeit

Tagung: Das war die Bonner Republik (9. + 10.04.2024, ganztags)
09.04.2024 10:00 bis 10.04.2024 17:00

Im Mai 2024 jährt sich die Gründung der Bundesrepublik zum 75. Mal. Dass es gelungen ist, nach dem Zivilisationsbruch der nationalsozialistischen Diktatur eine stabile Demokratie zu errichten, lässt sich als Anlass zum Feiern betrachten. Doch düstere Gegenwartsanalysen und pessimistische Zukunftsprognosen trüben die Feierstimmung: Die gesellschaftliche Polarisierung, die wachsende Anziehungskraft rechtsextremer Positionen, die verbreitete Distanz Europa gegenüber, die Angst vor der Globalisierung sowie die Klimakrise mahnen eine kritische historische Rückschau an. Mit der frühen Demokratiegeschichte, der Umwelt- und Energiegeschichte, dem internationalen Vergleich, der trans- und internationalen Dimension sowie dem bundesdeutschen Umgang mit der NS-Vergangenheit werden fünf Zugänge gewählt, die besonders gut dazu geeignet erscheinen, zu neuen historischen Einordnungen dieser Zeit zu gelangen und die in der Forschung aktuell intensiv diskutiert werden. Anmeldung erbeten (s.u.).

Vortrag von Thomas Becker (Archiv der Universität Bonn)
22.01.2024 von 18:00 bis 20:00

"'Im Stande der vollkommensten politischen Unschuld'. Die Universität Bonn in der Revolution von 1848" – Die Veranstaltung findet im Rahmen unserer Ringvorlesung "1848/49 – europäische Revolution im Rheinland" in Kooperation mit dem Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich Ebert Stiftung statt.

Vortrag von Jürgen Schmidt (Karl-Marx-Haus Trier)
08.01.2024 von 18:00 bis 20:00

"1848 – Gründungsjahr der Arbeiter:innenbewegungen in Deutschland?" – Die Veranstaltung findet im Rahmen unserer Ringvorlesung "1848/49 – europäische Revolution im Rheinland" in Kooperation mit dem Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich Ebert Stiftung statt.

Vortrag von Zoe Kergomard (Universität Zürich)
19.12.2023 von 18:00 bis 20:00

"Welche Staatsbürgerin? Neudefinition der weiblichen politischen Partizipation in Frankreich und in der Schweiz nach dem Zweiten Weltkrieg" – Die Veranstaltung findet im Rahmen unseres Kolloquiums zur Neueren und Neuesten Geschichte in Kooperation mit Sonja Levsen (Universität Tübingen) statt.

Vortrag von Henning Türk (Universität Duisburg-Essen)
18.12.2023 von 18:00 bis 20:00

"Bürger, Revolutionäre, Militärs: Die Reichsverfassungskampagne im Rheinland 1849" – Die Veranstaltung findet im Rahmen unserer Ringvorlesung "1848/49 – europäische Revolution im Rheinland" in Kooperation mit dem Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich Ebert Stiftung statt.

Vortrag von Daniel Bonenkamp (Universität Münster)
11.12.2023 von 18:00 bis 20:00

"'Die Genossen muß man auch erziehen, daß sie die Gleichberechtigung der Frau begreifen.' Eine geschlechterhistorische Untersuchung zum Ministerium der Staatssicherheit". Die Veranstaltung findet im Rahmen unseres Kolloquiums zur Neueren und Neuesten Geschichte statt.

Vortrag von Christina Morina (Universität Bielefeld)
27.11.2023 von 18:00 bis 20:00

"Tausend Aufbrüche. Perspektiven einer integrierten (deutschen) Demokratiegeschichte der jüngsten Zeit" – Die Veranstaltung findet im Rahmen unseres Kolloquiums zur Neueren und Neuesten Geschichte statt.

Vortrag von Gabriele B. Clemens (Universität des Saarlands)
20.11.2023 von 18:00 bis 20:00

"'Der schlimmste Punkt in der Provinz'. Die Revolution 1848 in Trier und Umgebung" – Die Veranstaltung findet im Rahmen unserer Ringvorlesung "1848/49 – europäische Revolution im Rheinland" in Kooperation mit dem Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich Ebert Stiftung statt.

Vortrag von Dieter Langewiesche (Universität Tübingen)
30.10.2023 von 18:00 bis 20:00

"Zentrum und Peripherie in den europäischen Revolutionen 1848" – Die Veranstaltung findet im Rahmen unserer Ringvorlesung "1848/49 – europäische Revolution im Rheinland" in Kooperation mit dem Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich Ebert Stiftung statt.

Commemorating the Second World War in the ‘young 21st century’
20.07.2023 09:00 bis 21.07.2023 17:00

How has the Second World War been commemorated globally since 1991? How has public perception of and participation in commemorative activity and consumption changed? What strategies have been used to mobilise new technologies and navigate geo-political challenges? What controversies were triggered, narratives adjusted, new formats developed, or new media utilised? These questions, among others, will be discussed at this two day hybrid conference. Remote attendance will be possible. In-person free tickets can be booked for Day 1 or Day 2 of the conference, or for both days. Lunch and refreshments will be provided. An optional guided visit to the Yorkshire Air Museum, 2pm–4pm on Wednesday 19th July, can also be booked via Eventbrite. There will be a £5 charge for this on the day. Online attendees should book an online ticket only.

Vortrag von Katharina Seibert (Universität Wien)
06.06.2023 von 16:00 bis 18:00

"Who cares? –Oder wie Vorstellungen von Staat und Gesellschaft an Spaniens Krankenbetten während der 1930er und 1940er Jahre verhandelt wurden" – Die Veranstaltung findet im Rahmen unseres Forschungskolloquiums statt; Zugangsdaten auf Anfrage.

Ein Jahr "Zeitenwende" - Bilanz und Ausblick
14.03.2023 ab 19:30 Uhr

Am 27.2.2022, wenige Tage nach dem russischen Angriff auf die Ukraine, wendet sich Bundeskanzler Olaf Scholz in seiner Regierungserklärung an den Deutschen Bundestag und spricht von einer "Zeitenwende". Wie blicken wir ein Jahr nach Kriegsbeginn auf den Konflikt und die "Zeitenwende"? Hierüber und über weitere Fragen sprechen PD Dr. Kirsten Bönker (Leiterin der Abteilung für Osteuropäische Geschichte, Universität Köln), Dr. Hans-Dieter Heumann (Botschafter a.D., 2011–2015 Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik) und Prof. Dr. Friedrich Kießling. Die Diskussion wird moderiert von Prof. Dr. Harald Biermann (Präsident der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland). Der Eintritt ist frei, Interessierte möchten sich bitte anmelden unter: https://shop.freiheit.org/#Buchung/O1L3R

Vortrag von Jean Pierre Froehly (Leiter Ukraine-Referat AA)
24.01.2023 von 20:00 bis 21:30

Herr Jean Pierre Froehly, Leiter des Ukraine-Referates des Auswärtigen Amtes, hält einen Vortrag zum Thema "Der Krieg in der Ukraine und die deutsche Außenpolitik“. Anschließend ist eine Diskussion vorgesehen. Die Veranstaltung ist angelehnt an die Lehrveranstaltung von Herrn Prof. Dr. Friedrich Kießling gemeinsam mit Herrn Dr. Hans-Dieter Heumann (Botschafter a.D.) "Von der 'Neuen Ostpolitik' Willy Brandts zum Ukrainekrieg: Historische und diplomatische Perspektiven auf die (bundes-)deutsche Ostpolitik seit den 1970er Jahren".

Vortrag Dr. Tim Geiger (Institut für Zeitgeschichte München-...)
18.01.2023 von 18:00 bis 19:30

Im Rahmen des Proseminars „Bonn in der Welt – Deutsche Außenpolitik von der Gründung bis zur Wende 1989/90“ hält Dr. Tim Geiger einen Vortrag über die Edition der "Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland". Zugangsdaten auf Anfrage.

Talk mit Sebastian Conrad (FU Berlin)
12.01.2023 von 18:00 bis 20:00

"Wie wird man Globalhistoriker:in?" – Die Veranstaltung findet im Rahmen unseres Forschungskolloquiums statt; Zugangsdaten auf Anfrage.

Vortrag von Dr. Frank Umbach (Uni Bonn)
10.01.2023 von 14:00 bis 16:00

Im Rahmen der Übung zur Geschichte der Ostpolitik aus historischer und diplomatischer Perspektive von Prof. Dr. Friedrich Kießling (gemeinsam mit dem Botschafter a.D. Dr. Hans-Dieter Heumann) hält Dr. Frank Umbach, Forschungsleiter Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS) einen Vortrag über den Abschluss von Nord Stream 2 und die Folgen.

Der lange Weg zum demokratischen Staatsschutz
25.10.2022 ab 19:00 Uhr

Vortrag von Prof. Dr. Friedrich Kießling zum Thema "Der lange Weg zum demokratischen Staatsschutz: Die Bundes­anwaltschaft zwischen Kommunisten­prozessen, Rechts­radikalismus und Spiegel-Affäre" im Wolfgang-Paul-Saal des Universitätsclubs Bonn, Konviktstraße 9. Bitte melden Sie sich unter programm [at] uniclub-bonn [dot] de an. Beachten Sie bitte, dass eine Teilnahme erst nach bestätigter Anmeldung möglich ist!

Vortrag von Christiane Hoth de Olano (Universität Eichstätt)
17.11.2022 von 18:00 bis 20:00

"‚Nicht genug, dass sie Nichts vom Einimpfen der Schutzpocken wissen wollen‘: Impfpraktiken an der südchilenischen frontera im späten 19. und frühen 20. Jh." – Die Veranstaltung findet im Rahmen unseres Forschungskolloquiums statt; Zugangsdaten auf Anfrage.

Vortrag von Moritz Sorg (Universität Freiburg)
10.11.2022 von 18:00 bis 20:00

"Fremdheit und monarchische Herrschaft. Die transnationale Monarchie im Zeitalter des Nationalismus" – Die Veranstaltung findet im Rahmen unseres Forschungskolloquiums statt.

Vortrag von Prof. Dr. Wageh Atek (Universität Kairo)
13.07.2022 ab 20:15 Uhr

Vortrag von Prof. Dr. Wageh Atek von der Universität Kairo über sein Forschungsprojekt "Kronprinz Friedrich Wilhelms Reise zur Einweihung des Suez-Kanals 1869".  Herr Atek ist seit 1999 Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Kairo. 1983 promovierte er an der Universität Essen zum Thema „Probleme der ägyptisch-deutschen Beziehungen 1952 – 1965“ (Stipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung), 1999 habilitierte er über das Bild Deutschlands in Ägypten 1932 – 1952 an der Universität von Kairo. Seit 2021 forscht er hier in Bonn als Gastprofessor zum Ägyptenbild der deutschen Diplomaten und Reisenden des 19. Jahrhunderts. Im Rahmen dieses Projektes, das von der Friedrich-Ebert-Stiftung sowie von der Alexander von Humboldt-Stiftung gefördert wird, ist er bis Ende Oktober 2022 Gast an unserem Lehrstuhl. Weitere Informationen zu Professor Atek finden Sie weiter unten.

"Deutschland und der Krieg in der Ukraine"
05.07.2022 ab 19:30 Uhr

PD Dr. Kirsten Bönker (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Osteuropäische Geschichte, Universität zu Köln), Dr. Hans-Dieter Heumann (Botschafter a.D., 2011–2015 Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik) und Prof. Dr. Friedrich Kießling sprechen über das deutsch-ukrainische Verhältnis und die von Bundeskanzler Scholz ausgerufene „Zeitenwende“. Die Diskussion wird moderiert von Prof. Dr. Harald Biermann (Präsident der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland); Der Eintritt ist frei, zur Veranstaltung können sich alle Interessierte auf der Webseite des Hauses der Geschichte anmelden: https://app.cituro.com/booking/3221113?presetService=11ece0170b6e4b87ab5d9b35c39ded6a#step=1; Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.

Vortrag von Prof. Dr. Christian Hillgruber (Universität Bonn)
21.06.2022 von 18:00 bis 20:00

„Kontinuität und Wandel des Staatsverständnisses – die deutsche Staatsrechtslehre in den 1970er und 1980er Jahren“. Die Veranstaltung findet im Rahmen unserer Kolloquiumsvortragsreihe "Staat und Zivilgesellschaft nach 1945" in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl von Professor Christine Krüger (Universität Bonn) statt.

Vortrag von Prof. Adrian Bingham (University of Sheffield)
05.07.2022 von 18:00 bis 20:00

"“The Vigour and Impatience of Youth?” Young People, Democracy and Voting Age Reform in the UK since 1945" – Die Veranstaltung findet im Rahmen unseres Forschungskolloquiums in Kooperation mit Sonja Levsen (Universität Trier) statt; Zugangsdaten auf Anfrage.

Vortrag von Prof. Dr. Christian Hillgruber (Universität Bonn)
21.06.2022 von 18:00 bis 20:00

"Kontinuität und Wandel des Staatsverständnisses – die deutsche Staatsrechtslehre in den 1970er und 1980er Jahren" – Die Veranstaltung findet im Rahmen unseres Forschungskolloquiums in Kooperation mit Friedrich Kießling (Universität Bonn) statt.

Vortrag von Dr. Ariane Leendertz (Historische Kommission München)
31.05.2022 von 18:00 bis 20:00

„Der überforderte Leviathan: Unregierbarkeit, Staatskritik und Neoliberalismus in den USA, 1964 - 1989". Die Veranstaltung findet im Rahmen unserer Kolloquiumsvortragsreihe "Staat und Zivilgesellschaft nach 1945" in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl von Professor Christine Krüger (Universität Bonn) statt.

Vortrag von Dr. Juliane Hornung (Universität zu Köln)
14.06.2022 von 18:00 bis 20:00

"Transnationale Entführungen im 19. und 20. Jahrhundert. Praktiken politischer Gewalt in der Moderne" – Die Veranstaltung findet im Rahmen unseres Forschungskolloquiums in Kooperation mit Sonja Levsen (Universität Trier) statt.

Vortrag von Prof. Dr. Guido Thiemeyer (Universität Düsseldorf)
17.05.2022 von 18:00 bis 20:00

„Eurosklerose, Demokratiedefizit und die Legitimationsdebatten in der Europäischen Gemeinschaft der 1970er Jahre". Die Veranstaltung findet im Rahmen unserer Kolloquiumsvortragsreihe "Staat und Zivilgesellschaft nach 1945" in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl von Professor Christine Krüger (Universität Bonn) statt.

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