12. Mai 2026

Neue Publikation - Die Spätantike als Rezeptionsepoche Neue Publikation: Die Spätantike als Rezeptionsepoche

Die Spätantike als Rezeptionsepoche

Jan Meister/Cristina Murer/Seraina Ruprecht (Hg.)

Die Spätantike als Rezeptionsepoche
Die Spätantike als Rezeptionsepoche © Schwabe Verlag
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Kurzbeschreibung
Wie alle Epochen ist die Spätantike eine «Rezeptionsepoche» in dem Sinne, dass sie erst im Zuge späterer Rezeption(en) als Epoche konstituiert wurde. Die moderne Rezeption der Spätantike ihrerseits ist stark geprägt von einer vermeintlichen oder tatsächlichen innerantiken Rezeption: Die Selbstverortung der Spätantike in einer langen Kulturtradition begünstigte die Charakterisierung dieser Zeit als Epoche des Niedergangs, die wenig Neues hervorgebracht hat und als «Spätzeit» am Ende der Antike steht. Die Spätantike ist somit eine «Rezeptionsepoche» im doppelten Sinn. Ziel der hier versammelten Beiträge ist es, die sich verschränkenden Ebenen von Rezeption in der Spätantike und Rezeption der Spätantike vergleichend in den Blick zu nehmen.

Jan B. Meister ist Professor für Alte Geschichte an der Universität Bonn. Von 2019 bis 2024 leitete er das SNFEccellenza Projekt « Herrscherkörper in den Monarchien der Spätantike und des frühen Mittelalters » an der Universität Bern.

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