The Art of Travel 1500-1850

Nach dem Abi erstmal Work and Travel in Australien machen? Margareth Cavendish, Duchess of Newcastle, hätte wohl davon abgeraten: „[..] for our Young men in this Age get nothing by their Travels, but Vanity and Vice”. 
Nicht nur bei jungen Männern nahm die Reisetätigkeit in der Frühen Neuzeit unter anderem aufgrund von Entwicklungen im Verkehrs- und Postwesen erheblich zu. Für Pilgerfahrten bis zu Bildungsreisen und zu vielen anderen Zwecken machten sich die Menschen auf den Weg. Aber: Reisen musste gelernt sein! Zumindest waren viele Zeitgenossen dieser Meinung und so entwickelte sich das Genre sogenannter „ars apodemica“, also Reiseratgeber und Reisetheorien, in denen diverse Stimmen ihren Senf dazu gaben, wie (und ob) man richtig reiste.
Nicht nur dezidierte Reiseratgeber, sondern auch andere Textgattungen lassen sich auf der Website „The Art of Travel 1500-1850“ nach frühneuzeitlichen Ratschlägen zum Reisen durchsuchen. Anhand vieler verschiedener Suchkategorien (Personen, Titel, Datum, Sprache, Geschlecht der Verfasser*innen, Thema, Textsorte und Publikationsort) können Interessierte verschiedenartige Quellen entdecken, zu denen die Metadaten und Links zu Digitalisaten zur Verfügung gestellt werden.

Autorin: M. Klinkenberg

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