Zentral in der Kölner Altstadt, direkt auf dem Rathausplatz, entsteht das MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln. In einem unterirdischen Rundgang wird hier zukünftig auf mehr als 6.000 m² die 2000-jährige Kölner Stadtgeschichte für die Besuchenden sichtbar und erlebbar. Nach den kriegsbedingten Zerstörungen der Kölner Innenstadt traten hier bei Ausgrabungen 1953 und dann vor allem seit den 1990er Jahren aufsehenerregende Befunde zutage, angefangen beim Palast des römischen Statthalters, dem Praetorium, bis hin zum mittelalterlichen jüdischen Viertel und dem christlichen Goldschmiedeviertel. Über diesen archäologischen Denkmälern wird seit 2015 ein neues Museumsgebäude errichtet, das neben einem Dauer- und Wechselausstellungsbereich zur Jüdischen Geschichte Kölns Einblicke in die Archäologie des Untergrunds ermöglicht, darunter die mittelalterliche Synagoge und das jüdische Ritualbad, die Mikwe. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Denkmäler, das Museumskonzept und den aktuellen Stand der Baustelle.
Vortrag 09. Juli 2026, 18:15 Uhr, PD Dr. Thomas Otten (MiQua Köln) Vortrag 09. Juli 2026, 18:15 Uhr: Das mittelalterliche jüdische Viertel in Köln – von der Ausgrabung zum Museum
Das mittelalterliche jüdische Viertel in Köln – von der Ausgrabung zum Museum
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© Wandel Lorch Götze Wach
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