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Dr. Hendrik Hess

Dr. Hendrik Hess

Rudolf von Habsburg - Aufbruch in Alte Verhältnisse (Übung, Nr. 504002532)

Termin: montags, 14 bis 16 Uhr

Ort: Bibliotheksraum Neuzeit, Konviktstraße 11

Beginn: 11.10.2021

 

Nach fast 30 Jahren Interregnum wurde Rudolf von Habsburg 1273 zum römisch-deutschen König gewählt. Nach einer Zeit der Unsicherheit und schwach ausgeprägter Königsherrschaft gelang es Rudolf, dem ersten Herrrscher aus dem Haus Habsburg, das Königtum im Reich zu sanieren. Doch wie ging er dabei vor? Wagte er einen vollständigen Neuanfang oder orientierte er sich an den Herrschern der Vergangenheit vor dem Interregnum? Diese Fragen stehen neben dem Blick auf Rudolfs Biographie und auf die politische Situation im Reich im Mittelpunkt der Übung.

In der Veranstaltung soll durch gemeinsame Diskussion, Quellen- und Foschungslektüre die Kenntnis der mediävistischen Arbeitsweise vertieft werden.

Zu den zu erbringenden Studienleistungen zählen aktive teilnahme, schriftliche Vor- und Nachbereitung sowie Mitarbeit bei der Lektüreauswahl.

Literatur: Karl-Friedrich Krieger, Rudolf von Habsburg, Darmstadt 2003; Bernd Schneidmüller (Hrsg.), König Rudolf I. und der Aufstieg des Hauses Habsburg im Mittelalter, Darmstadt 2019.

 

Der Investiturstreit (Proseminar, Nr. 504002434)

Termin: freitags, 12 bis 14 Uhr

Ort: Kleiner Übungsraum, Konviktstraße 11

Beginn: 15.10.2021

 

Der Investiturstreit Ende des 11. und Anfang des 12. Jh. war der Höhepunkt in der mittelalterlichen Auseinandersetzung zwischen weltlicher und geistlicher Macht. Dabei stand die Frage im Raum, wer berechtigt sei, Bischöfe einzusetzen -  Kaiser oder Papst. In diesem Streit spielten daneben aber noch eine Reihe weiterer Konflikte eine Rolle, etwas zwischen Herrscher und Großen. Über den Verlauf des INvestiturstreits, seine verschiedenen Phasen, wichtige Akteure und Folgen berichten zahlreiche Quellen, deren Interpretation zu teils harschen Forschungskontroversen führt(e).
 
Das Proseminar wird am Beispiel des Investiturstreits in die Techniken wissenschaftlichen Arbeitens eingeführt. Eingeübt werden u.a. der Umgang mit verschiedenen Quellen(arten), Hilfsmitteln und Forschungsliteratur. Auf Methodik und Arbeitsweisen der mediävistischen Forschung und der Historischen Grundwissenschaften wird dabei ein besonderes Augenmerk gelegt.
 
Zu den zu erbringenden Studienleistungen zählen aktive Teilnahme, schriftliche Vor- und Nachbereitung sowie das Bestehen der Abschlussklausur.
 
Literatur: Hans-Werner Goetz, Proseminar Gechichte. Mittelalter (UTB Geschichte 1719), 4. Aufl., Stuttgart 2014. Jochen Johrendt, Der Investiturstreit, Darmstadt 2018.
 

 

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