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Dr. Simon Groth

 Dr. Simon Groth

Zwischen karolingischem Erbe und ottonischem Neuanfang: Heinrich I. (Proseminar, Nr. 504002112)

Termin: mittwochs, 10 bis 12 Uhr

Ort: Raum I, Institut für Geschichtswissenschaft

Beginn: 16. Oktober

 

Heinrich I. gilt nicht nur als ‚Begründer der ottonischen Herrschaft‘, sondern galt lange Zeit auch als Begründer eines ‚Deutschen Reiches‘, während zugleich auf ‚karolingische‘ Kontinuitäten abgestellt wurde. Doch nicht nur die Frage, was Heinrich I. eigentlich beherrschte, auch die Fragen nach seiner konkreten Herrschaftsausübung, seiner Handlungsspielräume und seiner Wirkungsweise sind keineswegs einfach zu beantworten. Da aus der Zeit Heinrichs I. nur sehr wenige Quellen überliefert sind, können am Beispiel des ersten ottonischen Königs zudem die fachspezifischen Schwierigkeiten und methodischen Probleme der Frühmittelalterforschung exemplarisch erörtert werden. Das Proseminar, das auch in die grundlegenden Arbeitstechniken und Quellengattungen der Disziplin einführt, versucht sich dementsprechend der Person und der Zeit Heinrichs I. anzunähern und wichtige Aspekte der frühmittelalterlichen Verfassungsgeschichte zu beleuchten.

 

Zu den zu erbringenden Studienleistungen zählen aktive Teilnahme, schriftliche Vor- und Nachbereitung sowie das Bestehen der Abschlussklausur.

 

Einführende Literatur (thematisch):

Wolfgang Giese, Heinrich I. Begründer der ottonischen Herrschaft (Gestalten des Mittelalters und der Renaissance), Darmstadt 2008; Hagen Keller/Gerd, Althoff, Die Zeit der späten Karolinger und Ottonen: Krisen und Konsoldierungen, 888-1024 (Gebhardt. Handbuch der deutschen Geschichte 3), Stuttgart 2008.

 

Einführende Literatur (propädeutisch):

Hans-Werner Goetz, Proseminar Geschichte. Mittelalter (UTB Geschichte 1719), 4. Auflage Stuttgart 2014.

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