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Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2017 - Kim Alings

Kim Alings, M.A.

 

"Back to the roots". Die Bedeutung der Quellen im frühen Mittelalter und heute (Übung, Nr.: 504001635)

Termin: freitags, 10-12 Uhr

Ort: Raum 18 (Konviktstr. 11)

Dauer: von 21.04.17

 

Welche Quellen ziehe ich heran, wenn ich eine wissenschaftliche Arbeit verfassen möchte? Wie glaubwürdig sind sie? Welche anerkannten Forschungsstudien helfen mir bei der Einordnung der Quellen? Diese Fragen sind elementar für Studierende der Geschichtswissenschaft. Ganz ähnliche Themen beschäftigten frühmittelalterliche Gelehrte – beispielsweise am Hof Karls des Großen. Autoritative Schriften wurden gelesen und zitiert, bevor man eigene Gedanken zu einem bestimmten Thema formulierte. Welche Schriften dies waren und warum einige von der Kirche anerkannt, andere als häretisch bezeichnet wurden, dies soll in der Übung erarbeitet werden. Dadurch soll die Arbeitsweise frühmittelalterlicher Gelehrter nachgezeichnet und gleichsam die Beurteilung ihrer Schriften, unserer Quellen, erprobt werden.

Literatur: Rudolf Schieffer, „Redeamus ad fontem”. Rom als Hort authentischer Überlieferung im frühen Mittelalter, in: Roma – Caput et fons. Zwei Vorträge über das päpstliche Rom zwischen Altertum und Mittelalter (Gerda-Henkel-Vorlesung), Opladen 1989, S. 45–70; Hubert Mordek, Kirchenrechtliche Autoritäten im Frühmittelalter, in: Recht und Schrift im Mittelalter, hg. von Peter Classen (Vorträge und Forschungen 23), Sigmaringen 1977, S. 237–255.

Als Studienleistung  wird neben der aktiven Teilnahme und regen Mitarbeit, die Vor- und Nachbereitung der Sitzungen sowie die Bereitschaft zur Übernahme eines Kurzreferats erwartet. Eine Prüfungsleistung wird darüber hinaus durch die Erstellung einer Hausarbeit erbracht.

 

 

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