Sie sind hier: Startseite Lehre Sommersemester 2013 Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2013 - Linda Dohmen

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2013 - Linda Dohmen

Linda Dohmen, M. Phil.

 

Ausgewählte lateinische Quellen zur Geschichte des Mittelalters (Übung, Nr.: 504000880)

Termin: Donnerstags, 10-12 Uhr

Ort: Raum 114 (Konviktstr. 11)

Dauer: 11.04.2013 bis 18.07.2013

In der Veranstaltung werden mittellateinische Quellen übersetzt und besprochen, deren Schwierigkeitsgrad im Laufe des Semesters ansteigt. Zudem werden Fragen der Grammatik erörtert. Um auf das im zweiten Studienjahr anstehende Epochenmodul Mittelalter vorzubereiten, soll auch ein Überblick über die Bandbreite der verschiedenen Quellengattungen geboten werden (Annalen, Chroniken, Viten, Briefe, Urkunden, Rechtstexte etc.). Die Teilnehmer des Kurses sollten bereits über Grundkenntnisse des Lateinischen verfügen. Auf der Homepage des Instituts für Geschichtswissenschaft ist unter http://www.igw.uni-bonn.de/studium-1/hilfen-zum-wissenschaftlichen-arbeiten ein Verzeichnis mit 222 wichtigen mittellateinischen Vokabeln hinterlegt. Die Kenntnis dieser Vokabeln wird vorausgesetzt.
Die Veranstaltung schließt mit einer Klausur (Modulprüfung im Modul Grundlagen für Historiker II).

 

Soziale Ordnungen im frühen Mittelalter (Übung, Nr.: 504000897)

Termin: Mittwochs, 12-14 Uhr

Ort: Raum 116 (Konviktstr. 11)

Dauer: 10.04.2013 bis 17.07.2013

Oft erscheint uns das Mittelalter als eine ferne, fremde Zeit, die Lebensumstände und Lebenswirklichkeiten der Menschen ‚damals‘ nur schwer greifbar und noch schwerer verständlich. Ausgehend vom Begriff der „sozialen Ordnung“ sollen in der Übung Bedingtheiten frühmittelalterlichen Lebens in den Blick genommen werden. Dabei sollen die Studierenden ein breites Spektrum unterschiedlicher Quellen kennenlernen und sich kritisch mit den Erkenntnismöglichkeiten und –grenzen des überlieferten Materials auseinandersetzen.
Der Schwerpunkt der Übung liegt auf der Methode der Quellenkritik, die im Sinne der Veranstaltungsart „geübt“ werden soll. Dabei sollen unterschiedliche Zugriffsarten (z.B. verfassungs-, geschlechts- oder sozialgeschichtliche Fragestellungen) am konkreten Beispiel erprobt werden.
Lateinkenntnisse sind für das vertiefte Verständnis mittelalterlicher Quellen unabdingbar und daher Teilnahmevoraussetzung. In der Veranstaltung selbst wird rege Mitarbeit, sowohl in mündlicher als auch in schriftlicher Form (auch Übersetzung lateinischer Quellenpassagen) sowie die Bereitschaft zur Übernahme eines Kurzreferats erwartet. Eine Prüfungsleistung wird darüber hinaus durch die Erstellung einer Hausarbeit erbracht.

Literaturhinweise:

  • Hans Werner GOETZ, Leben im Mittelalter vom 7. bis zum 13. Jahrhundert, München 72002.
  • Otto Gerhard OEXLE, Deutungsschemata der sozialen Wirklichkeit im frühen und hohen Mittelalter. Ein Beitrag zur Geschichte des Wissens, in: Frantisek GRAUS (Hg.), Mentalitäten im Mittelalter (Vorträge und Forschungen 35), Sigmaringen 1987, S. 65-117.
Artikelaktionen