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Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2009 - Markus Knipp

Markus Knipp

Herrschaft und Königtum im Mittelalter (Übung Nr. 504000209)

Zeit: Di 16 - 18 Uhr
Ort: Hist. Sem. - Kleiner Übungsraum
Beginn: 14. April 2009

Herrschaft und Königtum erscheinen auf den ersten Blick als vollkommen selbstverständliche und geläufige Vokabeln. Aber schon der zweite Blick zeigt, dass sich etwa das Königtum in Frankreich und das in Deutschland trotz gemeinsamer Wurzeln in sehr verschiedene Richtungen entwickelt haben.

Was ist eigentlich ein König? Wer oder was macht ihn dazu? Wie und durch wen wird er gekrönt und was charakterisiert „seine“ spezifische Form königlicher Herrschaft. Diesen Fragen soll in der Übung auf der Grundlage ausgewählter Quellen und ausgehend von den Nachfolgereichen des Imperium Romanum nachgegangen werden. Den Schwerpunkt wird die Entstehung und Entwicklung königlicher Herrschaftsstrukturen im römisch-deutschen Reich bilden. In einem vergleichenden Rahmen werden aber auch die Verhältnisse in Frankreich und England untersucht werden.

Von den Teilnehmern wird eine regelmäßige und aktive Mitarbeit erwartet. Dazu gehören insbesondere die Vorbereitung der jeweils genannten Quellen und Literatur sowie im Einzelfall die Bereitschaft zur Übernahme kleinerer Aufgaben (Stundenprotokolle, Recherchen, Kurzreferate  u.ä.). Lateinkenntnisse sind hilfreich.

Für diese Veranstaltung erfolgt die Anmeldung über das elektronische Vorlesungsverzeichnis BASIS (https://basis.uni-bonn.de).

Einführende / seminarbegleitende Literatur:

  • Dick, Stefanie: Der Mythos vom „germanischen“ Königtum, Berlin 2008.
  • Erkens, Franz-Rainer (Hrsg.): Das frühmittelalterliche Königtum, Berlin 2005.
  • Erkens, Franz-Rainer: Herrschersakralität im Mittelalter, Stuttgart 2006.
  • Die entsprechenden Artikel im Reallexikon der germanischen Altertumskunde und im Handwörterbuch zur Deutschen Rechtsgeschichte.
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