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Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2007 - Matthias Becher

Prof. Dr. Matthias Becher

Das Frankenreich - Grundlinien seiner Entwicklung(Vorlesung Nr. 5426)

Zeit: Di 9 - 10 Uhr, Do 9 - 10 Uhr
Ort: Di Hörsaal I, Do Hörsaal III (Hauptgebäude)
Beginn: 10. April 2007

Beider Beschäftigung mit dem Frankenreich wird der Einfachheit halber oft zwischen Merowinger- und Karolingerzeit getrennt. Dadurch werden die Unterschiede dieser Epochen betont, während die Gemeinsamkeiten in den Hintergrund treten. In der Vorlesung soll, versucht werden, mittels einer Behandlung der Strukturen sowie exemplarischer Ereignisse die Entwicklung dieses Reiches zwischen 500 und 900 nachzuzeichnen.

Literatur:

  • Friedrich Prinz, Europäische Grundlagen deutscher Geschichte (4.-8. Jahrhundert), in: Gebhardt, Handbuch der deutschen Geschichte Bd. 2, Stuttgart 2004, 147-616.
  • Rudolf Schieffer, Die Zeit des karolingischen Großreichs (714-887), Stuttgart 2005 (Gebhardt, Handbuch der deutschen Geschichte Bd. 2).
  • Reinhard Schneider, Das Frankenreich, München 2001 (Oldenbourg Grundriß der Geschichte Bd. 5).

 

 


Merowinger und Karolinger - Aufstieg und Niedergang der beiden fränkischen Herrscherhäuser (Hauptseminar Nr. 5500)

Zeit: Mi 11 - 13 Uhr
Ort: Raum I (Historisches Seminar)
Beginn: 4. April 2007

Anmeldung und Übernahme eines Themas durch Eintragung in die im Sekretariat (Frau Gröne, Zi 106, 1. Etage) ab dem 29.01.07 ausliegende Liste.

Teilnahmevoraussetzungist neben den üblichen Anforderungen die Vorlage eines dreiseitigen Thesen- und Quellenpapiers 14 Tage vor dem Referatstermin.

Wie kaum ein anderes Phänomen erscheinen Dynastien bis weit in die Neuzeit hinein als Konstanten der Geschichte. Die Vererbung des Herrscheramtes vom Vater auf den Sohn oder einen anderen Verwandten suggeriert eine Konstanz in der Herrschaftsausübung, die scheinbar die Kontinuität und Stabilität politischer Gemeinweisen garantierte. Gerade für Merowinger und frühe Karolinger wurde die Konstanz aber jüngst in Frage gestellt, während die späteren Karolinger bei aller Suche nach dynastischer Kontinuität kaum noch ihren Aufgaben gerecht werden konnten. Diese Probleme sollen im Mittelpunkt der Seminarveranstaltung stehen.

Literatur: siehe Vorlesung Nr. 5426, zusätzlich:

  • Simon MacLean, Kingship and politics in the late ninth century: Charles the Fat and the end of the Carolingian Empire, Cambridge 2003.
  • Ian Wood, Deconstructing the Merovingians, in: The Construction of Communities, hg. v. M. Corradini u. a., Leiden 2002, 149-171.
  • Ders.,Genealogy defined by women: the case of the Pippinids, in: Gender in the Early Medieval World, East and West 300-900, hg. v. L. Brubaker u.J. Smith, Cambridge 2004, 234-256.
  • Ders., Usurpers and Merovingian kingship, in: Der Dynastiewechsel von 751, hg. v. M. Becher u. J. Jarnut, Münster 2004, 15-31.

 


Colloquium für Doktoranden und Examenskandidaten (Colloquium Nr. 5525)

Zeit: Mi 16 - 19 Uhr
Ort: Bibliotheksraum Mittelalter (Historisches Seminar)

Anmeldung: nur in der Sprechstunde

Die Veranstaltung soll einer speziellen Prüfungsvorbereitung dienen. Zu diesem Zweck sollen die Teilnehmer entweder neueste Forschungen zu einem ausgewählten Problem der mittelalterlichen Geschichte oder ihre Examens- bzw. Doktorarbeiten vorstellen.

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